Jesus im Stacheldraht – diesmal kein Forumtheater
Eine Gruppe aus weißen Personen, die solidarisch mit Migrant*innen sind, hat sich auf eine theatrale Reise begeben, um Theater rund um die EU-Grenzpolitik und in Solidarität mit SOS Balkanroute zu machen. Dabei haben wir gemerkt, dass wir dazu eigentlich kein Forumtheater machen können, weil wir eher schuldig und verantwortlich als betroffen sind.
An diesem Abend zeigen wir unsere Reflexionen zu unserem Prozess und arbeiten mit Methoden aus Augusto Boals Regenbogen der Wünsche mit euch als Publikum daran, wie wir unseren persönlichen Jesus aus dem Stacheldraht seiner Privilegien, seiner Bequemlichkeiten und der Sicherheit zu den Guten zu gehören, befreien können. um echte Erlösung zu finden.
Dafür suchen wir Geschichten von euch und uns, in denen wir entweder etwas trotzdem getan haben, obwohl wir wussten, dass es einer gemeinsamen Befreiung im Wege stand, oder in wir etwas nicht getan haben, obwohl es einer gemeinsamen Bewegung für Befreiung zuträglich gewesen wäre.
Wir freuen uns auf einen gemeinsamen spannenden Abend, euren Input und Austausch!
Es gibt an diesem Abend auch eine Spendensammlung für SOS Balkanroute.
Spieltage:
28. Februar 2026, 19:00 Uhr,
Pfarrzentrum Altsimmering,
Kobelgasse 13,
1110 Wien
1. März 2026, 19:00 Uhr,
Pfarre Machstraße,
Kirche, Machstraße 8,
1020 Wien
