Das war die Romaria 2026

Die Romaria 2026 setzte heuer erneut ein deutliches Zeichen: Inmitten aufgeheizter Debatten über Flucht und Migration machten viele Menschen in Wien sichtbar, dass Menschenwürde nicht verhandelbar ist. Der solidarische Weg führte vom Helga‑Pollak‑Kinsky‑Park bis zum Pfarrsaal Rudolfsheim – begleitet von persönlichen Geschichten, theologischen Impulsen und klaren Worten gegen Entmenschlichung.

Entlang der Route wurde spürbar, wie viel Kraft entsteht, wenn Kirche, Zivilgesellschaft und Geflüchtete gemeinsam auftreten. Besonders bewegend waren die Berichte aus dem Alltag der Asylberatung sowie die Begegnungen im Haus Espera, das vielen Menschen einen Neubeginn ermöglicht.

Die Romaria zeigte: Solidarität ist kein Symbol, sondern eine Haltung, die politisch, gesellschaftlich und im Alltag gelebt werden muss.

Mehr Eindrücke, Fotos und der ausführliche Bericht finden sich auf der Seite der Pfarre Hildegard Burjan: 👉 https://www.pfarreburjan.at/romaria-2026/

Vertiefender theologischer Impuls (PDF)

Der bei der Romaria in der dritten Station verwendete Impuls vom Institut für Politik und Theologie zum Thema „dritter Weltkrieg in Raten“, erneute Faschisierung und Menschen auf der Flucht kann hier nachgelesen werden und dient als Anregung für thematische Abende in den Pfarren. Er bietet eine dichte Analyse der aktuellen globalen Konfliktlage und verbindet sie mit biblischen und historischen Perspektiven: 👉 PDF: Impuls zu Krieg, Faschisierung und Flucht

 

(Fotos: David Ecker)