Das war die Romaria 2026

Die Romaria 2026 setzte heuer erneut ein deutliches Zeichen: Inmitten aufgeheizter Debatten über Flucht und Migration machten viele Menschen in Wien sichtbar, dass Menschenwürde nicht verhandelbar ist. Der solidarische Weg führte vom Helga‑Pollak‑Kinsky‑Park bis zum Pfarrsaal Rudolfsheim – begleitet von persönlichen Geschichten, theologischen Impulsen und klaren Worten gegen Entmenschlichung.

Entlang der Route wurde spürbar, wie viel Kraft entsteht, wenn Kirche, Zivilgesellschaft und Geflüchtete gemeinsam auftreten. Besonders bewegend waren die Berichte aus dem Alltag der Asylberatung sowie die Begegnungen im Haus Espera, das vielen Menschen einen Neubeginn ermöglicht.

Die Romaria zeigte: Solidarität ist kein Symbol, sondern eine Haltung, die politisch, gesellschaftlich und im Alltag gelebt werden muss.

Mehr Eindrücke, Fotos und der ausführliche Bericht finden sich auf der Seite der Pfarre Hildegard Burjan: 👉 https://www.pfarreburjan.at/romaria-2026/

Vertiefender theologischer Impuls (PDF)

Der bei der Romaria in der dritten Station verwendete Impuls vom Institut für Politik und Theologie zum Thema „dritter Weltkrieg in Raten“, erneute Faschisierung und Menschen auf der Flucht kann hier nachgelesen werden und dient als Anregung für thematische Abende in den Pfarren. Er bietet eine dichte Analyse der aktuellen globalen Konfliktlage und verbindet sie mit biblischen und historischen Perspektiven: 👉 PDF: Impuls zu Krieg, Faschisierung und Flucht

 

(Fotos: David Ecker)

Worte des Friedens statt verrohter Sprache – 14. Romaria, Solidaritätsweg mit Geflüchteten am 26. April

Wann:
am 26. April ab 17 Uhr

Wo:
Treffpunkt beim 4. Tor des Zentralfriedhofs (vor dem Jüdischen Friedhof)

Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für eine gesellschaftliche und politische Praxis, in der die Menschenrechte und die Würde der zu uns geflüchteten Menschen geachtet werden.

Hier finden Sie alle weiteren Informationen!

Das war die 13. Romaria

Am Dienstag, 23. Mai 2023 waren wir gemeinsam im 2. Bezirk unterwegs auf der 13. Romaria unter dem Motto „Ankommen im Gelobten Land?“
Dabei haben wir Wind und Wetter getrotzt.
Danke an alle, die gemeinsam ein Zeichen gesetzt haben, um Flüchtlingen ein gutes Ankommen in unserem Land zu ermöglichen!!!
Die Statements an den einzelne Stationen werden wir hier nach und nach posten.
Fotos: David Ecker

Hier ein paar Fotos:
 

Wo ist deine Schwester? – Berichte vom 12. Romaria Solidaritätsweg mit Geflüchteten

Mehr als einhundert Personen waren am 13.05.22 gemeinsam unterwegs, um ihrer Solidarität mit Geflüchteten Ausdruck zu verleihen.

Angelehnt an die Frage, die Gott im ersten Buch der Bibel an Kain stellt: „Wo ist dein Bruder Abel?“, stand diese 22. Romaria in Wien unter dem Thema „Wo ist deine Schwester?“
Im Wechsel von inhaltlichen Statements und gemeinsamen Gebet ging der Weg vom Keplerplatz zum Hauptbahnhof und dann zum abschließenden  interreligiösen Totengedenken in die Kirche St. Elisabeth für die an den EU-Außengrenzen verstorbenen Flüchtlinge.

Hier findet Ihr den Bericht von Roswitha Feige.

Bericht auf kathpress

Beitrag auf facebook mit Fotos

Christliches Friedensgebet

Buddhistisches Friedensgebet

Gebet um Einheit der Bahai

Redebeitrag SOS Balkanroute

Redebeitrag Katharina Renner, Pfarrcaritas

Facts und Forderungen der Jungen Kirche