6. Fastensonntag 2022 – Palmsonntag, ein Impuls für die Karwoche

Im letzten Impuls unserer Predigtreihe in der Fastenzeit 2022 führt uns Prof.in Regina Polak in die Karwoche ein.

Im Mithören und Mitbeten (der Texte und Psalmen in der Karwoche) können wir hier, die wir in Sicherheit sind stellvertretend für jene mitbeten, deren Hoffnungen durch Kriege und Leid zerstört sind und denen die Luft zum Glauben und zum Sprechen ausgegangen ist. … Wir gehören zusammen, die Flüchtlingsbegleiter*innen, die Helferinnen und Helfer und die geflüchteten Menschen. Die, die leiden und die, denen es gut geht. Das bedeutet aber auch, dass diese schmerzvollen Texte ein Aufruf an jene sind, denen es gut geht, zu handeln. Sie sind ein Aufruf zum praktischen Einsatz gegen Krieg, Gewalt und Leid und für eine Zukunft, die ihre Hoffnung auf Friede und Gerechtigkeit nicht aufgibt, wie sie Jesus von Nazareth bezeugt hat.

5. Fastensonntag 2022 – Der Auszug aus der Sklaverei

„Der Auszug aus der Sklaverei“ ist ein Beitrag von P. Franz Helm SVD zur Predigtreihe in der Fastenzeit 2022, des „Pfarrnetzwerks Asyl“.

Die Erfahrung von Befreiung aus der Unterdrückung ist grundlegend in der Bibel. Sie lassen sich immer wieder neu auf Erfahrungen und Erlebnisse von Menschen umlegen, so auch auf die Menschen die aktuell aus der Ukraine fliehen müssen, die auf der Balkan-Route ein menschenunwürdiges Leben leben müssen und auch in den Flüchtlingslagern auf dieser Welt.

Ukraine Hilfe der Steyler Missionare
Spendenkonto der Missionsprokur St. Gabriel International
IBAN: AT26 2011 1800 8068 0800
BIC: GIBAATWW
Verwendungszweck: Ukraine Hilfe

Beitrag des Pfarrnetzwerks Asyl zum synodalen Prozess

Papst Franziskus hat einen weltweiten Synodalen Prozess angekündigt und im Oktober 2021 eröffnet. In diesem sollen sich in der Kirche viele Menschen auf unterschiedlichsten Ebenen einbringen können und aufeinander hören. Im Schneeballprinzip werden die Wortmeldungen bis zur Weltbischofssynode 2023 zusammengetragen.

Wir als Pfarrnetzwerk Asyl sind dem Aufruf der Erzdiözese Wien zum Teilen unserer Ideen in zehn Themenfeldern gefolgt und haben eine Stellungnahme eingebracht.

DOWNLOAD der Stellungnahme (PDF)

Pfarre Burjan (Schönbrunn-Vorpark) – Aktionstag Flucht am 1. Fastensonntag

Am Aktionstag: Solidarität mit gestrandeten Flüchtlingen an Europas Rand stellte Roswitha Feige vom Pfarrnetzwerk Asyl das Projekt „Familien helfen Familien“ in Bosnien-Herzegowina vor. Einen Ausführlichen Bericht von Herbert Wasserbauer zu diesem Tag findet sich auf der Website der Pfarre!Roswitha Feige steht am Ambo der PFarre. Sie trägt eine rote Jacke und hat graue haare. Im Hintergrund ist das Fastentuch zu erkennen.

Spenden – einmalig oder monatlich – sind erbeten und können auf das Konto der Caritas eingezahlt werden:
„Familien helfen Familien in BiH“ Verwendungszweck: KV830.092
IBAN: AT47 2011 1890 8900 0000

Neues Mitglied: Am Tabor – Pfarrgemeinde Leopoldstadt-Brigittenau

Mit einem Beschluss bei der Gemeindeversammlung der Pfarrgemeinde Leopoldstadt-Brigittenau – Am Tabor, Evangelische Kirche A.B. am Donnerstag, 17. Juni 2021 ist unser Pfarrnetzwerk Asyl auf 15 Pfarrgemeinden angewachsen.

Wir heißen die Gemeinde und ihre Mitglieder in Wien Leopoldstadt und Brigittenau sehr herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

11. Romaria: Unüberhörbar, um auf Unerhörtes hinzuweisen – EINtreten statt AUSgrenzen

Das Pfarrnetzwerk Asyl organisierte am Di, 15. Juni einen Solidaritätsweg für Flüchtlinge – sozusagen die 11. Romaria-Wallfahrt.

Trotz Wochentag, Sommerhitze und laufender EM kamen über 100 Menschen, um gemeinsam für zu beten: für Geflüchtete, ihre Familien, für EntscheidungsträgerInnen und für uns, um in den Stimmen der Not auch die Stimme Gottes an uns zu hören.

Der Beginn vor der Votivkirche mit der mobilen Kirche der evangelischen Jugend Burgenland (DANKE!)

Die Prozession begann im Votivpark bei der Mobilen Kirche der Sonntagsbegegnung. Bei der ersten Station hörten wir ein Statement von Azra Merdzan zu der Situation an der EU-Außengrenze in Bosnien, umrahmt vom Gesang des Frauenchores Mimosen.

Die Romaria am Weg in der Florianigasse. Mit dabei das Banner der Pfarre St. Johann Nepomuk: EINtreten statt AUSgrenzen!

Unterwegs machte uns Sambattac unüberhörbar. Pfarrer Gregor Jansen trug das Kreuz an der Spitze des Prozessionszuges. Die Pfarren des Pfarrnetzwerkes hatten Schals und Transparente gestaltet, welche die Solidarität mit Flüchtlingen ausdrückten. Die Botschaften reichten vom Motto „EINtreten statt AUSgrenzen“ über das Bibelzitat „Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen. Ich bin der HERR, euer Gott.“ (Lev 19,34) bis zur schlichten Forderung „Freiheit für alle“

Am Schlesinger Platz begrüßte uns der Bezirksvorsteher des 8. Bezirkes, und wir hörten ein Statement von Lukas Gahleitner von der Asylkoordination zur Situation von Geflüchteten in Österreich, insbesondere von Abschiebungen z.B. nach Afghanistan.

Bezirksvorsteher Markus Fabisch hält eine Ansprache am Schlesingerplatz (© Matthias Holzmüller)

Anschließenden bildeten wir eine Schalkette, mit der wir das Polizeianhaltezentrum am Hernalser Gürtel umrundeten. Nach einer Schweigeminute beteten wir für alle Menschen, die gerade in Schubhaft sind, ein Vater Unser.

Die Romaria stellt sich verbunden durch Schals in einer MEnschenkette auf. Zusehen das Banner der PFarre Breitenfeld: „Der Fremde, der sich bei euch aufhält soll euch wie ein Einheimischer gelten.“ (Lev. 19,34)

Den Abschluss bildete der Gedenkgottesdienst für Menschen, die auf der Flucht gestorben sind. Nach einer Predigt der Pastoralassistentin Roswitha Feige, einer der MitbegründerInnen des Pfarrnetzwerkes, brachten VertreterInnen des Mitgliedspfarren je eine Kerze zum Altar, in Stille, zum Klang der großen Franziskusglocke der Kirche Breitenfeld. Schließlich haben wir den Segen Gottes empfangen, verbunden mit dem Auftrag, ein Segen für andere zu sein; auch und besonders für Geflüchtete, die in unseren Gemeinden ein Stück neue Heimat finden.

Die Kerzen der Mitgliedspfarren des Pfarrnetzwerks Asyl am Altar der Pfarre Breitenfeld

Das Hilfsprojekt „Familien helfen Familien“ ist eine Erfolgsgeschichte!

Unser Hilfsprojekt Projekt „Familien helfen Familien“ ist eine Erfolgsgeschichte! Seit dem Advent 2020 fließen in regelmäßigen Abständen die Hilfsgelder an Familien in Not in der bosnisch-herzegowinischen Stadt Bihać. Eine Stadt, die gerade einer herausfordernden Situation gegenübersteht, denn die Lage an der EU-Außengrenze in Bosnien und Herzegowina ist dramatisch.

Für die Unterstützung aus Wien bedankt sich Mag. Senad Tutić, Leiter des Zentrums für Sozialarbeit Bihać…

„Guten Tag. Vor allem möchte ich mich vorstellen. Ich bin Senad Tutić, Direktor des Zentrums für Sozialarbeit in Bihać. Ich möchte mich bei den Familien aus Wien bedanken, die die Familien aus Bihać finanziell unterstützt haben. Ich möchte mich auch bei der Caritas Bosnien und Herzegowina bedanken, die es mir ermöglicht hat, das Projekt zu realisieren. Das Projekt umfasste im 1. Schritt 36 Familien, darunter alleinerziehende Eltern, ältere und gebrechliche Menschen sowie Behinderte. Das Projekt wurde erfolgreich umgesetzt, daher hoffe ich, dass wir unsere Zusammenarbeit auch in Zukunft fortsetzen können. Ich grüße Sie herzlich aus der Stadt Bihać.“

… sowie Derviša Sefić, deren Familie wir unterstützen konnten:

„Ich möchte mich bei den Familien aus Wien bedanken, die Menschen wie mir helfen. Ich heiße Derviša Sefić, ich bin 39 Jahre alt. Ich habe eine Tochter Medina. Vielen Dank für eure Hilfe um Lebensmittel einkaufen zu können! Ich wünsche euch allen alles Gute.“

DANKE allen Spenderinnen und Spendern!

Wie wollen wir helfen?

  • eine einmalige Spende oder
  • monatlich einen „Wocheneinkauf“ – 30 EUR – für ein Jahr

Über die Caritas in Banja Luka und das Sozialzentrum in Bihać wird Ihre Spende an die Familien weitergegeben.

„Familien helfen
Familien in BiH“

Verwendungszweck: KV830.092

Caritas Konto IBAN:
AT47 2011 1890 8900 0000

 

HINWEIS: Ihre Spende auf dieses Caritas-Konto können Sie steuerlich absetzen. Nähere Infos finden Sie hier

Familien helfen Familien in Bosnien-Herzegowina

Ich spende einen vollen Einkaufskorb für eine Familie in Bosnien.

Flyer

Bihać ist eine kleine Stadt an der bosnisch-kroatischen EU-Außengrenze.
In Kooperation mit der Caritas vor Ort möchten wir mit dem Pfarrnetzwerk Asyl ein wenig zur Verbesserung der Situation beitragen. Die Not der einfachen Bevölkerung in Bosnien ist groß.
Trotzdem gibt es Familien vor Ort, die bereit sind, unbegleitete Minderjährige aufzunehmen oder für Flüchtlinge zu sorgen. Sie bekommen keine Unterstützung von staatlicher Seite und kümmern für mehr oder weniger lange Zeit um die Flüchtlinge. Ihnen und auch Familien, die durch das soziale Netz fallen, z.B. weil sie behinderte Kinder haben, wollen wir helfen.

Wie wollen wir helfen?

  • eine einmalige Spende oder
  • monatlich einen „Wocheneinkauf“ – 30 EUR – für ein Jahr

Über die Caritas in Banja Luka und das Sozialzentrum in Bihać wird Ihre Spende an die Familien weitergegeben.

„Familien helfen
Familien in BiH“

Verwendungszweck: KV830.092

Caritas Konto IBAN:
AT47 2011 1890 8900 0000

 

HINWEIS: Ihre Spende auf dieses Caritas-Konto können Sie steuerlich absetzen. Nähere Infos finden Sie hier