Wir denken an die an den EU-Außengrenzen verstorbenen Flüchtlinge, besonders an die Toten auf der Balkanroute und im Mittelmeer.
12. November 2026
19:00 Uhr
Pfarre Altsimmering
Wir denken an die an den EU-Außengrenzen verstorbenen Flüchtlinge, besonders an die Toten auf der Balkanroute und im Mittelmeer.
12. November 2026
19:00 Uhr
Pfarre Altsimmering
Mehrere kirchliche Organisationen veranstalten gemeinsam mit dem Pfarrnetzwerk Asyl einmal im Monat ein
Gebet für Gerechtigkeit und Frieden
Jeweils am Mittwoch
16. September
21. Oktober
18. November
16. Dezember
20. Jänner
um 17.30 Uhr in der Kapelle der Jesuitenkirche.
Bei den Gebeten für Gerechtigkeit und Frieden stellen wir in diesem Arbeitsjahr Personen des österreichischen und deutschen Widerstands in der NS-Zeit in den Mittelpunkt, die in der sogenannten Schuttkrippe der Pfarre Schönbrunn Vorpark dargestellt werden. Wir schließen damit auch an den Abschluss der heurigen Romaria an, bei dem die Schuttkrippe im Zentrum stand.
Geschichte der Schuttkrippe: Gemeinschaft bei uns
Hier finden Sie den Impuls zum Gebet vom 16. September 2026.
Vom 14.-15.9.26 waren der Direktor des Sozialzentrums Senad Tutic und zwei seiner Sozialarbeiterinnen in Wien, um sich Zentren für Senior:innen
anzuschauen und über das Projekt „Familien helfen Familien“ zu berichten.
Am 17. Juni 2026 lud das Pfarrnetzwerk Asyl gemeinsam mit Partnerorganisationen zu einer hochaktuellen Podiumsdiskussion im Zuge des Weltflüchtlingstages ein.
Sie finden einen kathpress-Bericht darüber hier!
Am Podium:
Die Romaria 2026 setzte heuer erneut ein deutliches Zeichen: Inmitten aufgeheizter Debatten über Flucht und Migration machten viele Menschen in Wien sichtbar, dass Menschenwürde nicht verhandelbar ist. Der solidarische Weg führte vom Helga‑Pollak‑Kinsky‑Park bis zum Pfarrsaal Rudolfsheim – begleitet von persönlichen Geschichten, theologischen Impulsen und klaren Worten gegen Entmenschlichung.
Entlang der Route wurde spürbar, wie viel Kraft entsteht, wenn Kirche, Zivilgesellschaft und Geflüchtete gemeinsam auftreten. Besonders bewegend waren die Berichte aus dem Alltag der Asylberatung sowie die Begegnungen im Haus Espera, das vielen Menschen einen Neubeginn ermöglicht.
Die Romaria zeigte: Solidarität ist kein Symbol, sondern eine Haltung, die politisch, gesellschaftlich und im Alltag gelebt werden muss.
Mehr Eindrücke, Fotos und der ausführliche Bericht finden sich auf der Seite der Pfarre Hildegard Burjan: 👉 https://www.pfarreburjan.at/romaria-2026/
Der bei der Romaria in der dritten Station verwendete Impuls vom Institut für Politik und Theologie zum Thema „dritter Weltkrieg in Raten“, erneute Faschisierung und Menschen auf der Flucht kann hier nachgelesen werden und dient als Anregung für thematische Abende in den Pfarren. Er bietet eine dichte Analyse der aktuellen globalen Konfliktlage und verbindet sie mit biblischen und historischen Perspektiven: 👉 PDF: Impuls zu Krieg, Faschisierung und Flucht
(Fotos: David Ecker)
Hier findet Ihr aktuelle Informationen zum Fall des Geschwisterpaares Joseph und Victoria Oshakuade (Berichte, Petitionen, Kundgebungen,…):
22. April: Bericht auf ORF: Neuerlicher Antrag auf Bleiberecht
10. April: Kundgebung am 10. April – Berichte
• Video Ansprache Bischof Glettler
Stellungnahme von Bischof Glettler
Am 24. April 2026 findet die 16. Romaria, der Solidaritätsweg mit Geflüchteten, statt.
Hier findet Ihr alle Informationen:
• Flyer
Hier finden Sie eine Liste mit den diesjährigen Flüchtlings-Kreuzwegen in den Pfarren des Pfarrnetzwerks Asyl.
Jesus im Stacheldraht – diesmal kein Forumtheater
Eine Gruppe aus weißen Personen, die solidarisch mit Migrant*innen sind, hat sich auf eine theatrale Reise begeben, um Theater rund um die EU-Grenzpolitik und in Solidarität mit SOS Balkanroute zu machen. Dabei haben wir gemerkt, dass wir dazu eigentlich kein Forumtheater machen können, weil wir eher schuldig und verantwortlich als betroffen sind.
An diesem Abend zeigen wir unsere Reflexionen zu unserem Prozess und arbeiten mit Methoden aus Augusto Boals Regenbogen der Wünsche mit euch als Publikum daran, wie wir unseren persönlichen Jesus aus dem Stacheldraht seiner Privilegien, seiner Bequemlichkeiten und der Sicherheit zu den Guten zu gehören, befreien können. um echte Erlösung zu finden.
Dafür suchen wir Geschichten von euch und uns, in denen wir entweder etwas trotzdem getan haben, obwohl wir wussten, dass es einer gemeinsamen Befreiung im Wege stand, oder in wir etwas nicht getan haben, obwohl es einer gemeinsamen Bewegung für Befreiung zuträglich gewesen wäre.
Wir freuen uns auf einen gemeinsamen spannenden Abend, euren Input und Austausch!
Es gibt an diesem Abend auch eine Spendensammlung für SOS Balkanroute.
Spieltage:
28. Februar 2026, 19:00 Uhr,
Pfarrzentrum Altsimmering,
Kobelgasse 13,
1110 Wien
1. März 2026, 19:00 Uhr,
Pfarre Machstraße,
Kirche, Machstraße 8,
1020 Wien
Der Grenzfluss Drina trennt Bosnien-Herzegowina und Serbien, doch für immer mehr Geflüchtete trennt er Leben von Tod.
Genau auf diesen Umstand wurde am Dienstag bei einer interrreligiösen
Gedenkfeier in der serbischen Grenzstadt Loznica hingewiesen.